Informationskompetenz (IK) in Bibliotheken

Literatur und Quellen zur IK (Auswahl)

Erste Denkanstöße / Einstieg für eine Definition (in Anlehnung an Artikel Informationskompetenz aus Wikipedia)

Informationskompetenz (information literacy)

  • bibliothekswissenschaftlicher Ansatz
    • Fähigkeit, die es ermöglicht, bezogen auf ein bestimmtes Problem Informationsbedarf zu erkennen, Informationen zu ermitteln und zu beschaffen sowie Informationen zu bewerten und effektiv zu nutzen.
  • Ansatz unter Einbezug des Web 2.0
    • Fähigkeit, die es ermöglicht, Informationen effizient und in geeigneten Medientypen zu ermitteln, selektieren und beschaffen; zu verarbeiten, umzuwandeln und zu erzeugen; sowie über geeignete Kanäle zu kommunizieren
  • Ansatz/Empfehlung der HRK (Hochschulrektorenkonferenz, "Hochschule im digitalen Zeitalter, IK neu begreifen ... 2012)
    • IK für Studierende stärken: flächendeckende Versorgung und curriculare Einbindung in die Studienprogramme
    • IK für die Lehrenden sichern: Train the trainer
    • Forschungsbezogene IK ausbauen: neue Themen innerhalt von IK aufgreifen, wie z.B. E-Publishing, Virtuelle Forschungsumgebungen, Langzeitarchivierung; vom Bibliothekar zum "Data Librarian"

Der Erwerb von IK ist angesichts der erdrückenden Informations- und Publikationsflut des Internetzeitalters eine unverzichtbare Voraussetzung und Schlüsselqualifikation für eine erfolgreiche Arbeit in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft oder Journalismus. Im Zuge der Bachelor- und Master-Studiengänge, die fast immer propädeutische Module zum Wiss. Arbeiten vorsehen, gewinnt somit auch die Vermittlung von Informationskompetenz an Bedeutung. (Curriculare Einbindung in die Studiengänge.)

Benachbarte Kompetenzen, die häufig im Zusammenhang mit IK erwähnt werden ...

  • Bibliothekskompetenz (library literacy): eine Bibliothek u. ihre Angebote selbständig nutzen können
  • Medienkompetenz (media literacy): durch Medien vermittelte Inhalte entsprechend der eigenen Bedürfnisse effektiv nutzen können
  • Lesekompetenz: geschriebene Texte verstehen, nutzen und über sie reflektieren können
  • Schreibkompetenz: eigene Gedanken schriftlich formulieren können
  • Kommunikationskompetenz: situations- und aussageadäquat kommunizieren
  • Computerkompetenz (computer literacy): Informationstechnologien anwenden können
  • Digitalkompetenz (digital literacy): computerbasierte Formate verstehen u. anwenden können
  • Internetkompetenz (internet literacy): Internet nutzen und Funktionsweise verstehen

Globale Hintergrundinformationen

  • Bibliothekarische IK als Bestandteil des Informationsdienstes in Bibliotheken und Teil der sog. proaktiven Informationsvermittlung
  • Warum benötigen wir überhaupt IK? (Technologischer Fortschritt, Informationsflut, Veränderung von Informationsbeschaffung, Veränderung in Studium/Beruf: "Bologna"/"Lebenslanges Lernen")
    • IK als sog. Schlüsselqualifikation

Von der Benutzerschulung zur Teaching Library + Learning Library

Theoretische Modelle und Systeme zur IK (Auswahl)

Standards der Informationskompetenz

Grundlagen und ausgewählte umfassende Praxiskonzepte in deutschen Hochschulbibliotheken

Grundlagen und ausgewählte Praxiskonzepte in Öffentlichen Bibliotheken

Didaktische und methodische Planung von Schulungsangeboten - oder: wie funktioniert die Teaching-Library konkret?

 

Allgemeiner Projektbereich zur bibliothekarischen Informationskompetenz

 


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